Die Teetz´sche Villa – Das Museumsgebäude

Foto: Windjammer-Museum

 

Das vollständig erhaltene, unmittelbar neben Schiffswerft und Hafen gelegene Haus (ehemalige „Teetz´sche Villa“) ist eines der letzten Gebäude seiner Art in Barth. Im Jahr 1895 als Wohnhaus und Firmenzentrale der Familie Gebrüder Wendt erbaut, zählt es zu den typischen Wohnhäusern jener Zeit. Das Gebäude wurde aufwändig und denkmalgerecht saniert und ist aufgrund seiner Ästhetik, Geschichte, den räumlichen Gegebenheiten und nicht zuletzt auch aufgrund seiner Lage und dem Bezug zur Schiffswerft Barth und dem Hafen, als maritimes Museum ideal geeignet.

Das Gebäude verbindet in sich attraktive Ausstellungen und ein attraktives Café mit bauhistorisch wertvoller Substanz und spricht somit Kunstliebhaber, Geschichtsinteressierte und allgemein kulturgeschichtlich affine Besucher gleichermaßen an.

 

 

Foto: Windjammer-Museum

In seiner Geschichte hatte das Haus verschiedene Nutzer. Gebaut durch die Firma Gebrüder Wendt ging das repräsentative Haus Anfang des 20. Jahrhunderts in den Besitz des Sägewerkinhabers Teetz über. Nach dem 2. Weltkrieg wurde das Haus überwiegend als Mehrfamilienwohnhaus, aber auch als Lager genutzt.

Bei der denkmalgerechten Sanierung wurde sorgsam darauf geachtet, historische Spuren, wie beispielsweise Reste der ursprünglichen Farbgestaltung im Flur zu sichern und für die Nachwelt zu erhalten. Das Ziel, das Haus möglichst authentisch wiederherzustellen wurde erreicht.